Neues von Totec.

KETTCAR: Albumtour "SYLT"

(22.10.08)

 

Mit „Sylt“ im Reisegepäck: Kettcar tourten mit Schnick-Schnack-Systems, Vari*Lite und MA Lighting


Die Hamburger Band Kettcar war jüngst mit deutschsprachigem Rock und Pop in Deutschland und Österreich unterwegs. Anlass dafür war die Veröffentlichung des dritten Albums „Sylt“. Lichtdesigner und Operator Martin Rupprecht schilderte seine Ideen für die Tour: „Das Design basiert auf Understatement: klassisches Rock ’n’ Roll-Licht mit PAR64 Scheinwerfern und Blindern verwendete ich als Reminiszenz an die Anfänge, moderne Komponenten wie Moving Lights und LEDs als Zeichen der Entwicklung.“ Zur Steuerung des Lichts setzte Rupprecht eine grandMA light und einen grandMA video Medienserver ein.

Im Licht-Rigg befanden sich unter anderem 6 x Vari*Lite VL2500 Spot und 15 x Schnick-Schnack-Systems LED-Bands. „Unser weißer Hintergrund grenzte sich von den gängigen Rock-Setups z. B. mit Logo-Backdrops ab und bot die Möglichkeit, durch die auf der Bühne platzierten VL2500 Farbstimmungen vorzugeben“, erklärte Rupprecht. „Die LED-Bands wurden je nach Bühnengröße in 2 x 7 oder 3 x 5 Reihen vor dem Backdrop angeordnet. Durch die weiße Oberfläche der Panels verschwanden diese nahezu vor dem Hintergrund, der sich auf diese Weise als Projektionsfläche für die VL2500 nutzen ließ. Die LED-Bands zeigten verschiedene Inhalte, bei denen weniger das eigentliche Bild als vielmehr Dynamik und Farbstellung relevant waren. Es sollte keine flächige Filmbespielung vom Geschehen auf der Bühne ablenken, der Hintergrund transportierte nur Stimmung und Dynamik der jeweiligen Songs.“

Über das eingesetzte Equipment wusste der Lichtdesigner nur Positives zu berichten: „Bei den VL2500 überzeugten mich der hohe Licht-Output trotz der kleinen Baugröße, die CYM-Farbmischung sowie die hervorragende Abbildungsqualität. Durch die einfache Steuerung der Schnick-Schnack-Systems LED-Bands mittels Systemnetzteil und Videoserver waren auch schnelle Anpassungen an die verschiedene Örtlichkeiten möglich. Zudem hielt sich der Verkabelungsaufwand in Grenzen, da die Verbindung FOH - Bühne über das Netzwerk realisiert wurde. Der in grandMA video integrierte Pixel Mapper machte das System-Setup extrem einfach und schnell. Die vollständige Integration in das MA-Net ermöglichte es zudem, den Medienserver komfortabel über das Pult zu steuern. Änderungen in der Set-Liste und Optimierungen in Bezug auf den Pixel Mapper oder das System-Setup konnten so bequem von Pultplatz aus vorgenommen werden.“'

Das Lichtequipment wurde von den Hamburger Unternehmen Softcaseproductions und Totec Soundservice geliefert.

www.kettcar.net
www.lightpower.de